Mit dem Pedelec unterwegs

Mehr Komfort und weniger Muskelkraft beim Fahrradfahren – das versprechen die Pedelecs. Diese neue Generation von Fahrrädern stellt eine gelungene Verbindung aus verschiedenen Antriebskomponenten dar. Darüber hinaus fahren die zeitgemäßen Pedelecs nicht mehr wie früher mit kleinen, knatternden Benzinmotoren. Heutzutage kommen diese beliebten und flexiblen Fahrzeuge mit sauberen und leisen Elektromotoren daher. Wohl kaum jemand hätte noch vor einigen Jahrzehnten gedacht, dass die Pedelecs wieder eine neue Renaissance erleben. Aber Alles ist möglich.

Die eher umgangssprachliche Bezeichnung, welche die Funktionsweise eines Pedelecs deutlich macht, ist Elektrofahrrad. Pedelec ist eigentlich eine Abkürzung für Pedal Electric Cycle. Die konstruktionsseitige Grundlage eines Pedelecs ist ein herkömmliches Fahrrad, welches normalerweise ausschließlich durch Muskelkraft betrieben wird. Die Körperkräfte werden über die rotierenden Pedalen auf eine Kette und von dieser weiter auf das hintere Rad übertragen. Durch das Gleichgewicht während des Fahrens und die Energie des Hinterrades wird das Vorderrad ebenfalls angetrieben.

Im Unterschied zu dieser Fahrweise wird das Pedelec durch einen mit elektrischem Strom angetriebenen Motor unterstützt. Dieser wird direkt im Fahrrad eingebaut und durch einen kompakten Energiespeicher mit Energie versorgt. Die Motoren und Getriebesysteme bei einem Pedelec sind so ausgelegt, dass die höchstmögliche Geschwindigkeit nicht höher als 25 km/h ist. Diese Tatsache ist bedeutsam für die Erfüllung verschiedener verkehrstechnisch relevanter gesetzlicher Vorgaben.
Das Pedelec ist ein Fahrzeug, welches zahlreiche positive Gebrauchsmerkmale aufweist und aus diesem Grund zum Verkaufsschlager geworden ist:

– Umweltfreundlich, da keine Emission von Abgasen
– Erhöhung der durchschnittlichen Tempolimits gegenüber einem muskelbetriebenen Fahrrad
– Reduzierung des Aufwandes an Muskelkraft
– Größere Reichweiten als mit dem Fahrrad
– Wirtschaftliche Unterhaltung durch niedrigen Stromverbrauch und geringe Stromkosten

Die Nachfrage nach dem Pedelec hat insbesondere bei Seniorinnen und Senioren stark zugenommen, die sich ein sicheres und nicht so kraftintensives Fahrzeug wünschen. Gerade in anspruchsvollem Gelände, welches von mehr oder weniger intensiven Steigungen durchzogen ist, ist der elektrische Hilfsmotor ein willkommenes Aggregat, um diese Strecken zu meistern. Außerdem sind die Pedelcs aufgrund der recht einfachen Aufbauten und überschaubaren technischen Komponenten recht wartungsarm und können bei jedem Wind und Wetter eingesetzt werden. Darin drückt sich auch die hervorragende Flexibilität dieser motorisierten Fahrräder aus.

Zu den technischen Funktionssystemen gehören neben dem Akku als Energiereservoir der elektrische Motor sowie ein Sensor. Der Sensor wird benötigt, um den Motor bei Benutzung der Pedale automatisch abzuschalten. In der Fachsprache wird dieser Vorgang als Kurbelbewegungserkennung bezeichnet. Eine zusätzliche Einstellvorrichtung für die Motorleistung und ein Informationselement für den Ladezustand des Akkus ergänzen die Ausstattung.

Nicht verwundbar und immer fahrstark sind die imposanten Mountainbikes

Als Vorläufer der Trekkingräder haben die Mountainbikes einen wichtigen Teil zur Entwicklung einer ganz speziellen Kategorie von Fahrzeugen geleistet.

Mountainbikes sind klassische Fahrräder, die sich für ausgiebige Bergtouren eignen. Außerdem kann ein Mountainbike auf einem sehr unebenen und unwegsamen Gelände einen enormen Fahrspaß unterstützen. Die Mountainbikes werden gern für sportliche Aktivitäten genutzt.

Die eigentliche Geburtsstunde der Bergfahrräder geht in das Jahr 1977 zurück. Die ersten stabilen Rahmen bestanden aus Verstrebungen aus Chrom und Molybdän.

Das Fahren auf herkömmlichen öffentlichen Straßen ist mit dem Mountainbike nur sehr eingeschränkt realisierbar. Die Mountainbikes sind auf der Basis der ganz eigenwilligen Beschaffenheit und der Gebrauchseigenschaften vorwiegend für Bereiche konzipiert, die nicht so befestigt sind wie asphaltierte Straßen. Diese Räder gelten als Sporträder.

Ein Mountainbike wird seitens der Hersteller nicht mit den Komponenten ausgerüstet, die den straßenverkehrstauglichen Fahrrädern eigen sind. Dem Mountainbike fehlen die Beleuchtungseinheiten und die Klingel.

Die technischen Highlights der Mountainbikes drücken sich insbesondere durch moderne und überaus belastbare Federungen aus. Nicht nur einzelne Segmente, sondern komplette und komplizierte gebaute Systeme leisten einen hohen Beitrag für eine hervorragende Stoßdämpfung, die das Fahrverhalten der Sporträder ganz maßgeblich verbessert. Ohne diese Federungssysteme wird ein Fahren in der naturbelassenen Landschaft mit dem Mountainbike nicht realisierbar. Die Federeinheiten werden sowohl am vorderen als auch am hinteren Rad verbaut. Im Bereich des Vorderrades kommt eine gabelförmige Komponente zum Einsatz, die als Federgabel bezeichnet wird. Hinter dem Begriff Dämpfer steckt ein Federbauteil, das am Hinterrad für die gewünschten Fahrgegebenheiten sorgt. Die physikalischen Wirkmechanismen, die in den Federungssystemen umgesetzt wurden, basieren entweder auf einer Luft- oder einer Stahlfederung. Luftfederungen enthalten ein Ventil.

Die Federungen des Hinterrades werden in Ein- und Viergelenker oder einen VPP-Hinterbau klassifiziert. Die Aufbauten, die im Detail notwendig sind, um diese Systeme zu schaffen, beruhen auf aufwendigen und komplizierten Innovationen.

Mit dem Hollandrad überall unterwegs

Hinter dem Hollandrad verbirgt sich ein teilweise recht nostalgisch anmutendes Fahrrad, welches dem Pedes unserer Omas und Uromas ähnlich ist.

Das Ursprungsland vom Hollandrad ist die Niederlande, aus der bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts diese Fahrradart nach Deutschland eingeführt worden ist. Das größte Augenmerk der Fahrradhersteller in den Niederlanden lag zu diesem Zeitpunkt weniger auf dem Design und der Eleganz der Räder, sondern eher auf deren stabiler und langlebiger Qualität und billigen Unterhaltung. Das Hollandrad ist auch heute noch für seine außergewöhnlich geringe Wartung und Belastbarkeit bekannt. Außerdem basieren die Hollandräder auf einem gut überschaubaren, einfachen Grundaufbau und sind weniger kompliziert gearbeitet. Das klassische und eigentümliche Kennzeichen der Hollandräder ist deren gebogene Rahmengestaltung, die unter Einheimischen auch als sogenannter Hollandbogen bekannt ist. Dieses eigenwillige Design des Rahmens ist die Grundlage für die Bezeichnung als Nostalgierahmen, der lediglich bei diesen Rädern in dieser übertriebenen Variante zu finden ist. Praktische Abwandlungen des normalen Hollandfahrrades sind die sogenannten holländischen Transportfahrräder.

Auch die Hollandfahrräder werden in üblicher Art und Weise der Verkehrssicherheit im öffentlichen Straßenverkehr gerecht. Die einzelnen Baukomponenten beinhalten einen sicheren Rücktritt und eine zusätzliche Handbremse sowie die mit einem Dynamo betriebenen Beleuchtungssysteme. Lediglich das Vorderlicht wird durch den Dynamo gespeist. Das Rücklicht erhält seine Energie durch leistungsstarke Batterien.

Wer ein Hollandfahrrad mit einem gängigen deutschen Fahrrad vergleicht, wird bemerken, dass der Gepäckträger etwas anders gestaltet ist. Nicht die üblichen und mit Federn ausgerüsteten Metallklemmen, sondern breite Gummibänder tragen dazu bei, das Mitgenommene zu befestigen. Bei den originalen und traditionellen Hollandrädern gehören der Vollkettenschutz und eine seitliche Verkleidung oberhalb des Hinterrades zu den typischen Merkmalen. In Abhängigkeit vom persönlichen Geschmack finden die Hollandfahrer viele Liebhaber, stellen sie doch eine ganz spezielle Lebensart dar.

Die Hollandräder werden ebenfalls in den Zollgrößen 26 und 28 angeboten. Weiterentwicklungen der Hollandräder fahren mit einer Gangschaltung, die in der Regel auf drei Gängen basiert. Besonders urig ist die Form des Lenkers, die jedoch viel Gefallen findet und einfach zu diesem Rad dazugehört.

Tolle Fahrräder neuer und alter Fahrradmarken

Das Fahrrad gilt heutzutage in variierenden Fahrradmarken immer noch als das bevorzugte Fortbewegungsmittel bei jungen und älteren Menschen.

Viele Jahrzehnte sind seit der Erfindung des Fahrrads ins Land gegangen und die Hersteller haben bekannte Fahrradmarken hervorgebracht. Innerhalb der jeweiligen Fahrradmarken werden die Räder mit unterschiedlichen Ausstattungen versehen, die gerade für diese Fahrradmarken ein markantes Kennzeichen darstellen. Die meisten Menschen wissen kaum, welche Fahrradmarken es gibt und welches Fahrrad gerade in ihrem Besitz ist. Andere fahrradbegeisterte Zeitgenossen schwören auf bestimmte Fahrradmarken.

Der Beginn der Etablierung der Fahrradmarken ist bereits dort einzuordnen, wo die ersten Hersteller überwiegend in Handarbeit in Fahrradmanufakturen das Laufrad, das Tretkurbelrad und schon verschiedene Hoch- sowie Niederräder bauten.

Innerhalb der sogar weltweit erhältlichen top-Fahrradmarken befinden sich Baureihen von deutschen und ausländischen Produzenten. Nicht alle Hersteller bieten die gesamte Bandbreite der Fahrräder an, die gegenwärtig auf den Straßen unterwegs sind. Die Mehrzahl der Fahrradmarken kommt von solchen Unternehmen, die sich auf eine bestimmte Art von Fahrrädern spezialisiert haben. In diesem Zusammenhang sind manche Fahrradmarken eher typisch für Sporträder oder sogenannte Bahnräder. Andere Fahrradmarken sind wiederum eher bekannt geworden für Rennräder, Mountainbikes oder BMX-Räder. Die üblichen Touren- und Kinderräder stammen wiederum von anderen Markenherstellern. Erstaunliche Abweichungen treten bei den Fahrrädern in Hinsicht auf die Schaltungsvarianten und die Bremsen auf. Gerade bei den Bremssystemen haben die einzelnen Fahrradmarken ganz entscheidende Fortschritte hinter sich gebracht.

Mit den speziellen Fahrradmarken verbinden die Käufer, Hersteller und späteren Eigentümer eine ganze Reihe von Ansprüchen und Vorstellungen. Diese beziehen sich auf ein marken- und herstellertypisches Design, eine hohe Güte der Fahrräder und einen kundenfreundlichen Service. Markenhersteller sind dafür bekannt, dass deren Produkte eine außerordentlich hohe Qualität aufweisen.

Handelsübliche Fahrradmarken werden sowohl beim Spezialhändler als auch über online Fahrradshops zur Verfügung gestellt. Beim Einkauf in den Online- und Fahrradshops finden die Kunden bei den Fahrradmarken ebenso passendes Zubehör und Ersatzteile.

Freiheit auf der Straße

Roadbikes sind die idealen Fahrradtypen, wenn man schnell von einem Ort zum anderen gelangen möchte. Sie sind leicht, erfüllen die offiziellen Bestimmungen des internationalen Radsport-Reglements, außerdem werden Roadbikes auch von Profis wie Lance Armstrong gefahren. Sie sind den normalen Rennrädern nicht unähnlich, verfügen zum Teil über eine stabilere Konstruktion und andere Komponenten als zum Beispiel den für Rennräder üblichen Bügellenker.

Auch wenn sich die Roadbikes wunderbar für den privaten Freizeitspaß und die eigene Sportleidenschaft eignen, ist es dennoch überaus wichtig, das richtige Fahrrad für sich selbst zu finden. Hierfür ist es wichtig, dass Sie sich genau Gedanken darüber machen, was Sie von den Roadbikes erwarten, was Sie vorhaben und wie wohl Sie sich auf den einzelnen Rädern fühlen. Nur so können sowohl der Fahrspaß, als auch ein effektives Training auf den Roadbikes garantiert sein. Roadbikes sind für ein Fahren mit hohen Geschwindigkeiten konzipiert. Bewegliche Teile die kontinuierlich in Bewegung gehalten oder immer wieder durch Muskelkraft angetrieben werden müssen, sind bei den Roadbikes auf ein Minimalgewicht reduziert, um die Anstrengung während des Fahrens zu senken und das Gesamtgewicht generell so niedrig wie möglich zu halten. Roadbikes wiegen im Schnitt zwischen sieben und zehn Kilogramm, weshalb sich die Roadbikes auch mit wenig Mühe heben und tragen lassen.

Roadbikes gehören zu den beliebtesten Fahrrädern auf dem Markt, ihre Entwicklung läuft stetig weiter, was immer wieder neue Top- Roadbikes garantiert. Haben Sie das richtige Rad für sich gefunden, werden Sie auf jeden Fall lange daran Freude haben und es dürfte Ihnen ein ständiger Begleiter werden.